Wir speichern nicht

Nicht, also kaum, werden die IP Nummern im access Log der Webservers gespeichert. Bei beiden Servern (Haupt NodeJS Anwendung und Blog) werden bei IPv4 und IPv6 die letzen ein oder mehrere Tupel genullt.

Und das hauseigene Piwik streicht natürlich auch noch diese Information raus.

Wer also nur passiv lesend hier vorbeischaut, kommt in den Genuß aktueller Privacy-Gedanken. Nur wer im Blog kommentieren möchte, den hat leider das Akismet Modul gegriffen. Da wird aber zuvor das Einverständnis per Häkchen zu erwartet.

Gespeichert werden die IPs nur für wirkliche Anwender von alibIP, die das ja auch genau als Service haben wollen. Und da wird auch nur die über die REST API gesendete IP gespeichert, nicht der Zugriff darauf.

Verhandlung vor dem BGH

Bis vor den Bundesgerichtshof zieht sich die Frage wann, warum und wie lange IP Adressen gespeichert werden dürfen.

Das deutsche Telemediengesetz ist da eigentlich deutlich:

in Deutschland dürfen „personenbezogene Daten“ nur während der laufenden Verbindung gespeichert werden, nicht danach; es sei denn, sie werden im Anschluss noch zur Abrechnung benötigt

Mal sehen wie realistisch diese Auslegung nun bewertet wird.

alibIP startet

Nachdem das Backend in einer parallelen Testumgebung für meine Zwecke stabil läuft, geht nun eine live Kopie mit dem jeweils stabilen Zwischenstand ans Netz: AlibIP – die Kurzform für Alibi-IP – wird scharfgeschaltet.